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Topspiel am Ernst-Hiestermann-Platz – Zweiter empfängt Fünften

Drittes Heimspiel in Folge, drittes von insgesamt vier Heimspielen hintereinander – und diesmal wartet ein echtes Brett. Am Sonntag um 15 Uhr empfängt der VfL den TSV Vordorf zum Topspiel der Kreisliga. Zweiter gegen Fünfter, 38 gegen 34 Punkte – ein Duell mit klarer Aussagekraft.

 

Dabei ist die Tabelle nur die halbe Wahrheit: Vordorf hat noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand. Sollten sie diese gewinnen, wären sie plötzlich wieder ganz oben dran. Viel Konjunktiv – aber genug, um die Bedeutung dieses Spiels zu unterstreichen.

 

Aufstiegskandidat mit beeindruckenden Zahlen

 

Für viele galt der TSV Vordorf vor der Saison als Aufstiegskandidat Nummer eins – und auch wenn sie aktuell noch nicht ganz oben stehen, sind sie voll im Rennen.

Ein Blick auf die Zahlen unterstreicht das eindrucksvoll: 63 erzielte Treffer bei 31 Gegentoren ergeben ein Torverhältnis von +32 – ligaweit der Topwert. Offensiv wie defensiv gehört Vordorf damit zur absoluten Spitze.

 

Vor allem im Angriff steckt enorme Qualität: Mit Fabian Liebich (16 Tore), Vincent Ibe (13 Tore) und Dominik Reinicke (9 Tore) stellt Vordorf gleich drei Spieler unter den Top-Torjägern der Liga. Dahinter lauert bereits der nächste Spieler mit sieben Treffern. Bedeutet: Gefahr kommt aus allen Richtungen.

Hier wird es darauf ankommen, von Beginn an hellwach zu sein, Räume eng zu machen und konsequent in die Zweikämpfe zu gehen.

 

Form mit kleinen Ausschlägen – Qualität unbestritten

 

Die Ergebnisse der Vordorfer in der Rückrunde zeigen ein gemischtes Bild. Deutliche Siege – unter anderem gegen TSV Hillerse II und Germania Parsau – stehen einem 2:2 gegen MTV Gamsen gegenüber.

Das 3:3 gegen Meinersen ist dabei eher als starkes Spiel auf beiden Seiten einzuordnen, in dem viel Qualität auf dem Platz stand. Die deutliche Niederlage gegen den SV Welat Gifhorn kam hingegen etwas überraschend, ist aber auch vor dem Hintergrund einiger Ausfälle nicht überzubewerten.

 

VfL mit Serie und klarer Identität

 

Beim VfL zeigt die Formkurve klar nach oben. Sieben Ligasiege in Folge sprechen eine deutliche Sprache – eine Serie, die man sich hart erarbeitet hat und unbedingt weiter ausbauen möchte.

Trotz des zuletzt kassierten Gegentreffers stellt der VfL weiterhin die beste Defensive der Liga. 18 Gegentore in 19 Spielen sind ein herausragender Wert und die Basis für den aktuellen Erfolg.

Genau daran soll angeknüpft werden: kompakt stehen, wenig zulassen und vorne effizient bleiben.

Das Hinspiel in Vordorf endete 2:2. Damals trafen Jannis Meyer und Tobias Liebelt für den VfL, während auf Vordorfer Seite unter anderem Fabian Liebich und Dominik Reinecke erfolgreich waren.

 

Personell wieder breiter aufgestellt

 

Im Vergleich zum letzten Spiel entspannt sich die Personalsituation etwas. Nils Mohr kehrt nach überstandenen Oberschenkelproblemen zurück, ebenso Malte Gercke, der zuletzt gefehlt hatte. Beide bringen zusätzliche Stabilität.

Auch bei Marius Schucht sieht es gut aus. Seine Auswechslung im letzten Spiel war eher vorsorglich – unter der Woche konnte er wieder trainieren und dürfte einsatzbereit sein.

 

Alles angerichtet für ein echtes Topspiel

 

Die Vorzeichen sind klar: Zwei Teams mit Qualität, eine Serie im Rücken und ein Gegner, der jederzeit gefährlich werden kann.

Der VfL will seine Heimstärke nutzen und die Punkte in Knesebeck behalten. Vordorf wird alles daransetzen, oben dranzubleiben.

Alles ist angerichtet für ein intensives Spiel am Ernst-Hiestermann-Platz.

Geleitet wird die Partie von Torben Thiele.

 

Jetzt seid ihr gefragt:
Kommt vorbei, unterstützt die Jungs von der Seitenlinie und von der Terrasse. Gerade in solchen Spielen kann das den Unterschied machen. Wir zählen auf euch!

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Veröffentlichung

Fr, 17. April 2026

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