SV Welat Gifhorn – VfL Knesebeck (Fr., 19:00 Uhr, 3. Runde Wittinger Kreispokal)
Nach dem erfolgreichen Heimspiel am Sonntag geht es für unsere Blau-Weißen direkt weiter – und das mit einer ganz anderen Herausforderung. Am Freitagabend steht das Achtelfinale im Wittinger Kreispokal an. Um 19:00 Uhr treten wir auswärts beim SV Welat Gifhorn auf dem Sportplatz Bleiche am Knickwall an. Die Partie wird von Matthias Heilmann geleitet.
Der Pokal hat bekanntermaßen seine eigenen Gesetze – und genau das zeigt sich in dieser Saison einmal mehr. Noch fünf Mannschaften aus der 1. Kreisklasse sind im Wettbewerb vertreten, während einige Kreisligisten bereits früh die Segel streichen mussten. Auch Welat hat das eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Sowohl der TSV Vordorf als auch Germania Parsau wurden jeweils im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb geworfen. Klar ist also: Wenn möglich, sollten wir die Entscheidung vor dem Punkt treffen.
Für uns ist es erst das zweite Pokalspiel. In der ersten Runde konnten wir uns mit einem 2:0 gegen SV Calberlah durchsetzen. Die ungleiche Anzahl an Spielen im Wettbewerb ergibt sich aus einer zusätzlichen Zwischenrunde, die aufgrund der Teilnehmerzahl notwendig war.
Nun wartet mit Welat ein Ligakonkurrent, den wir gut kennen. Das Hinspiel in der Liga konnten wir zu Hause mit 3:1 für uns entscheiden. In diesem Spiel traf Niclas Zierenberg direkt in der ersten Minute. Tjarko Kögel und Tim Krebiel schraubten das Ergebnis bis zur Halbzeit hoch. Nach der Halbzeit fiel noch der Anschlusstreffer − ohne je den Sieg zu gefährden. Auf die Tore von Krebiel können wir auch in dem Pokalspiel hoffen, bei den anderen Torschützen steht ein dickes Fragezeichen.
Tabellarisch liegen wir aktuell sieben Punkte vor Welat – bei einem Spiel weniger. Trotzdem ist klar: Das wird kein Selbstläufer. Die Duelle in den letzten Jahren waren immer intensiv, körperbetont und von vielen Zweikämpfen geprägt.
Welat bringt zudem eine starke Offensive mit: 41 erzielte Tore sprechen für sich, auch wenn die 42 Gegentreffer zeigen, dass sie defensiv anfällig sind. Genau hier wollen wir ansetzen. Wir haben zuletzt bewiesen, dass wir unsere Chancen konsequenter nutzen können – und genau das wird auch am Freitag der Schlüssel sein.
Neben der Offensive wird auch unsere Defensive wieder entscheidend sein. Mit 17 Gegentoren stellen wir mittlerweile die stabilste Abwerreihe der Liga und wollen genau diese Sicherheit auch im Pokal auf den Platz bringen.
Ein Blick auf den weiteren Turnierverlauf zeigt zudem: Der Weg ist offen. Im Viertelfinale würde der Sieger dieser Partie auf den Gewinner aus Wesendorf treffen – aktuell ein Team aus der 1. Kreisklasse. Das unterstreicht nochmal, wie viel in diesem Wettbewerb möglich ist.
Die Marschroute ist klar: Fokus, Intensität und die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Dann wollen wir den nächsten Schritt im Pokal gehen.
Wir freuen uns auf eure Unterstützung in Gifhorn!
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